Das trifft auf Unternehmensberater genauso zu, wie auf Marken- oder Marketing-Berater. Und auf beide trifft zu, dass die Aufgabenstellung nur dann zur Zufriedenheit des Kunden gelöst werden kann, wenn der Berater wirklich um die Wünsche und Problemstellungen des Kunden weiß. Welche Eigenschaften braucht aber ein guter Berater? Und woher weiß man eigentlich, welcher Berater-Typ man ist und welche Kunden zu einem passen?

Beraterpersönlichkeiten strahlen Vertrauen aus. Und können zuhören.

Neben einer grundlegenden Expertise und Fachkompetenz in seinem Gebiet kommt eine immense Wichtigkeit den Themen Zuhören und gegenseitiges Vertrauen zu. Das Verständnis für eine Thematik ist ausschlaggebend. Und nur wenn dieses Verständnis wirklich da ist, wenn eine Situation komplett erfasst ist, lassen sich neue, innovative und vielleicht ganz andere Wege ableiten, als erwartet.

Stell Dir also direkt folgende Fragen:

  • Kann ich aufmerksam zuhören?
  • Fällt es mir leicht beim Zuhören direkt das Thema bzw. das Problem zu erfassen?
  • Und gehe ich gerne sofort in die Lösung und halte nicht am Problem fest?

Berater müssen mit jedem klarkommen. Geht das?

Man könnte jetzt hier eine lange Liste an diversen Charakter-Eigenschaften aufführen, die ein guter Berater vorweisen muss. Dazu müsste man allerdings pauschalisieren und alle über einen Kamm scheren – so einfach ist es aber nicht. Menschen sind alle unterschiedlich, und es ist genau die Vielfalt, die unsere Welt so besonders macht – und genau bei diesem Gedanken möchte ich ansetzen.

Natürlich ist es als Berater von immenser Wichtigkeit eine gewisse Portion an Empathie mitzubringen, allein schon, um mit vielen unterschiedlichen Charakteren auszukommen.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist es aber gar nicht möglich, mit allen Menschen gleichermaßen klarzukommen.

 

Es gibt viele Modelle, um Charaktere und Persönlichkeiten zu clustern:

Sie alle können uns helfen, unsere eigenen Charaktere zu typologisieren. Ebenso unterstützen sie uns auch dabei, herauszufinden, wie man im besten Fall mit seinem Gegenüber kommunizieren sollte – natürlich auch oder gerade dann, wenn es darum geht, eine gute Geschäftsbeziehung aufzubauen.

Wichtige Positionierungsarbeit mit MARKEN HEXE Kerstin Schneider.

Das DISG-Modell

Hinter dem DISG-Modell steckt ein praktisches Prinzip, welches uns für die Eigenschaften unterschiedlicher Menschentypen sensibilisiert. Du kennst das ja bestimmt – manchmal kann man einfach nicht miteinander, Welten prallen aufeinander und obwohl kein bestimmtes Ereignis als Auslöser dahintersteckt, kann man sein Gegenüber einfach nicht leiden. Das DISG-Modell hilft uns, die Menschentypen zu identifizieren, mit denen man harmoniert. Zum anderen hilft es aber auch, Wege zu finden, um das Zusammensein und die Kommunikation zu erleichtern, wenn der Funke nicht sofort überspringt.

Es ist wichtig zu verstehen, dass jedem Menschen eine Grundmotivation vorausgeht.

 

Ein guter Berater sollte also lernen zu verstehen und nicht zu überzeugen. Nur so kannst du Deinem Kunden die Lösungen und Handlungsempfehlungen geben, die auch wirklich zu ihm passen.

 

Was bedeutet denn nun DISG?

DISG basiert auf vier Grundtypen und steht für

 

D = dominant, direkt und bestimmt.

Der dominante Persönlichkeitsstil mag Herausforderungen und schnelle Ergebnisse. Die Person ist sehr selbstbewusst und entscheidungsfreudig. Sie liebt Freiheit und eigene Entscheidungshoheit.

 

I = initiativ, optimistisch und aufgeschlossen

Der initiative Persönlichkeitsstil arbeitet gerne im Team und teilt mit anderen seine Ideen. Außerdem sind es Menschen, die neue Situationen und Menschen einbinden und unterhalten. Die Person ist sehr offen und wirkt auf andere charmant.

 

S = stetig, einfühlsam und kooperativ

Stetige Menschen sind sehr hilfsbereit und wirken gerne im Hintergrund. Sie arbeiten gerne im Team und sind sehr achtsam im Umgang mit Kollegen und Kunden. Sie mögen Kooperationen und lange loyale Geschäftsbeziehungen. Man erkennt Sie an Ihrer angenehmen, geduldigen Art.

 

G = gewissenhaft, bedacht und korrekt

„G“s haben eine Vorliebe für Zahlen, Daten und Fakten. Sie arbeiten gerne mit vorgegebenen Prozessen und Normen. Sie handeln vorausplanend, systematisch und prüfen gerne die Dinge. Man erkennt Sie an Ihrer diplomatischen Art und ihrem Hunger nach Wissen

 

Jedem dieser Grundtypen liegen gewissen Charaktereigenschaften, Verhaltenstendenzen und -stile zugrunde. Das Modell besagt, dass jeder von uns Merkmale von allen vier Grundtypen besitzt, jedoch in unterschiedlich starker Ausprägung.

DISG Modell einfach erklärt als Grafik: Persönlichkeitstypen unterteilt in dominant, initiativ, stetig und gewissenhaft.

Wie finde ich heraus, welcher Kunde zu mir passt?

Zunächst einmal ist es natürlich hilfreich bei sich selber anzufangen und seinen eigenen Grundtyp bzw. Mischtyp zu definieren. Oftmals kennen wir uns selbst gar nicht, schätzen uns vielleicht auch falsch ein und schon funktioniert die Kommunikation nicht. Das Problem bzw. der Fehler wird dann immer erst bei den anderen gesucht. Mithilfe des DISG-Tests können wir mehr über unsere Stärken und Schwächen lernen und erfahren, welchen Umgang wir uns selber wünschen.

Um herauszufinden, welches der vier Felder am ehesten zutrifft, kann ein kurzer Test hilfreich sein, wie du ihn beispielsweise auf der Seite von Greator finden kannst.

Bevor eine verpflichtende Geschäftsbeziehung eingegangen wird, sollte auf jeden Fall ein erstes Kennenlernen stattfinden, um nachfolgende Dinge herauszufinden

  • Was für ein Persönlichkeitstyp sitzt mir gegenüber?
  • Harmonieren unsere Charaktere?
  • Wie muss ich mit ihm kommunizieren, damit wir beide von der Geschäftsbeziehung profitieren?
  • Und das allerwichtigste: Bin ich bereit dazu?

 

Es kann vorkommen, dass du dich selber stark verbiegen musst, um bei deinem Gegenüber gut anzukommen bzw. um einfach ein gutes Gespräch entstehen zu lassen. Wenn ihr euch in gegenüberliegenden Feldern befindet, ist es möglich, dass die Unterschiede schlichtweg zu groß sind. Ein sehr dominanter Typ, der schnell Entscheidungen trifft, sehr spontan ist, wird nicht verstehen, wenn sein Berater zu sehr an gewohnten Abläufen festhalten möchte.

 

Nicht jeder Kunde passt zu dir!
Wichtig ist, das Bewusstsein hierfür zu schärfen, sich gegenseitig vor dem ersten Job zu beschnuppern und ehrlich zu sich selbst zu sein.

 

Beraten, befähigen, begeistern.

Ich persönlich liebe es, wenn ich meine Kunden glücklich machen kann. Ich war am Samstag – als Test-Kundin – auf einem Seminar einer meiner Kundinnen und empfand das Erleben dieser Frau in “live” einfach nur inspirierend. Sofort hatte ich 1000 Ideen im Kopf. Und im Austausch danach stellten wir wieder einmal fest, wie sehr man sich gegenseitig beflügelt. Dasselbe heute bei einer Neukundin. Die Chemie stimmt einfach. Wenn ein Wort das andere ergibt, das Gespräch von gegenseitiger Wertschätzung und Begeisterung geprägt ist und beide Seiten einfach nur so „sprühen“ – dann weiß ich wieder, warum ich meinen Job so liebe.

Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit mit den meisten meiner Kunden immer langfristig, auf Augenhöhe und von gegenseitigem Respekt geprägt war und ist. Denn nur in einem guten Klima entstehen beste Ergebnisse. Nur derjenige, der wirklich für eine Sache brennt, der weiß, was er will, wird Erfolge feiern können und die Freude am Erreichen gemeinsamer Ziele erfahren. Und nur so macht die Arbeit Spaß. Offensichtlich haben genau die Kunden zu mir gefunden, die zu mir passen. Das könnte auch an meiner authentischen Positionierung liegen.

 

Wenn du meine Arbeit und mich kennenlernen willst, melde dich gerne für ein ganz unverbindliches Erstgespräch. Wir werden schnell feststellen, ob die Chemie zwischen und stimmt. Ich freu mich darauf!

 

Der goldene Phönix der MARKEN HEXE
Marketing-Coaching München

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